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Astrojunky
Beiträge: 30 | Punkte: 60 | Zuletzt Online: 10.01.2018
Name
Astrojunky
E-Mail:
bastian-astro@web.de
Geburtsdatum
9. Juli 1986
Registriert am:
04.05.2017
Geschlecht
männlich
    • Astrojunky hat einen neuen Beitrag "Am Nachthimmel" geschrieben. 28.12.2017

      Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu, bevor steht das Jahr 2018.
      Für das Jahr 2018 könnt ihr am Nachthimmel folgende Himmelsereignisse beobachten:

      Januar 2018
      01. - 09.01.2018 Merkur am Morgenhimmel
      07.01.2018 Mars bei Jupiter
      25.01. - 13.02.2018 ISS am Abendhimmel
      31.01.2018 Totale MoFi

      Februar 2018
      01.02.2018 Mond bedeckt Regulus
      23.02.2018 Mond bedeckt Aldebaran

      März 2018
      02. - 21.03.2018 Merkur am Abendhimmel
      05.03.2018 Venus bei Merkur

      April 2018
      02.04.2018 Mars bei Saturn

      Juli 2018
      27.07.2018 Sehr günstige Marsopposition
      27.07.2018 Totale MoFi

      August 2018
      Juli/August 2018 Saturn günstig am Abendhimmel
      11.08.2018 Partielle SoFi
      12./13.08.2018 Perseiden

      September 2018
      23.08. - 08.09.2018 Merkur am Morgenhimmel

      Oktober 2018
      09.10.2018 Draconiden

      November 2018
      17./18.11.2018 Leoniden

      Dezember 2018
      Dez 18 Komet 46P/Wirtanen
      Dez 18 Venus günstig am Morgenhimmel
      06. - 27.12.2018 Merkur am Morgenhimmel
      13./14.12.2018 Geminiden
      21.12.2018 Merkur bei Jupiter

      Nähere Infos zu verschiedenen Himmelsereignissen hört ihr in der monatlichen astronomisch - musikalischen Sendung.

    • Astrojunky hat einen neuen Beitrag "Thema der nächsten Sendung" geschrieben. 28.12.2017

      musikalisch - astronomie Sendung im Januar 2018

      Die nächste musikalisch - astronomische Sendung hört ihr am
      Sonntag, 21. Januar 2018 zwischen 16:00 und 18:00 Uhr

      Das Thema der Sendung wird noch bekanntgegeben

    • Astrojunky hat einen neuen Beitrag "Astronomietag 2018" geschrieben. 09.12.2017

      Die offizielle Webseite zum Tag der Astronomie findet ihr hier

    • Astrojunky hat einen neuen Beitrag "Informationen der ESA, DLR und MPI" geschrieben. 15.11.2017

      In nur 11 Lichtjahren Entfernung von unserem Sonnensystem hat ein Forscherteam mit dem einzigartigen Planetenjäger-Instrument HARPS einen gemäßigten, erdähnlichen Planeten entdeckt. Der neue Planet trägt den Namen Ross 128 b und ist nun, nach Proxima b, der zweitnächste Planet mit gemäßigtem Klima, der entdeckt wurde. Außerdem handelt es sich um den uns nächsten Planeten, der einen inaktiven Roten Zwergstern umkreist, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass auf diesem Planeten Leben möglich ist. Ross 128 b wird ein erstklassiges Ziel für das Extremely Large Telescope der ESO sein, das in der Lage sein wird, nach Biomarkern in seiner Atmosphäre zu suchen.

      *Pressemitteilung der ESO vom 15. November 2017

    • Astrojunky hat einen neuen Beitrag "Informationen der ESA, DLR und MPI" geschrieben. 15.11.2017

      - Am frühen Abend des 14. November 2017 wurde über Südwestdeutschland eine Feuerkugel beobachtet
      - Die Planetenforscher des DLR gehen davon aus, dass es sich um einen Boliden aus dem Asteroidengürtel handelt und nicht um ein Stück Weltraumschrott Schwerpunkt(e): Feuerkugel

      Am frühen Abend des 14. November 2017 wurde über weiten Teilen von Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Hessen, dem Saarland und Bayern sowie der Schweiz ein Meteor, also eine Feuerkugel oder sogenannter Bolide, beobachtet. Weit über hundert Augenzeugen berichteten dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) über die Kontaktadresse des Europäischen Feuerkugelnetzes von einer auffallenden atmosphärischen Leuchterscheinung um 17.45 Uhr. Auch in einschlägigen Internetforen, die sich mit Meteoroiden und anderen atmosphärischen Erscheinungen befassen, wurden weit über tausend Beobachtungen eingebracht. Mehrheitlich wurde das Phänomen von vielen Beobachtern als in intensivem Grün leuchtende Erscheinung geschildert, die mehrere Sekunden lang zu beobachten war und am Ende in zwei Teile zerfiel. Bei dem "Eindringling" dürfte es sich mit größter Wahrscheinlichkeit um einen kosmischen Körper handeln, und eher nicht - wie in manchen Medien kommentiert - um Weltraumschrott.

      * Pressemitteilung der DLR am 15. November 2017

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      Im Saarland wurde diese Leuchterscheinung bei dem saarländischen Rundfunk kommentiert:


      http://www.sr.de/sr/home/nachrichten/panorama/meteor_saarland_100.html

      http://www.sr.de/sr/sr1/programm/themen/meteor_saarland_hoechen100.html

      http://www.sr.de/sr/home/nachrichten/regionalnachrichten/regionalnachrichten164960.html

    • Astrojunky hat einen neuen Beitrag "Informationen der ESA, DLR und MPI" geschrieben. 29.10.2017

      Nach mehr als 15 Jahren geht die deutsch-amerikanische Wissenschaftsmission "GRACE" (Gravity Recovery and Climate Experiment) zur genauen Vermessung des Erdschwerefelds zu Ende: Seit ihrem Start am 17. März 2002 an Bord einer Rockot-Rakete vom russischen Kosmodrom in Plesetsk waren die beiden Zwillingssatelliten "GRACE-1" und "GRACE-2" in engem "Verfolgungsflug" in der Erdumlaufbahn unterwegs, und haben genau dokumentiert, wie sich das Schwerefeld der Erde im Zeitverlauf verändert. GRACE war eine gemeinsame Mission des Jet Propulsion Laboratory der NASA in Pasadena (Kalifornien) und des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Die wissenschaftliche Datenauswertung oblag dem Zentrum für Weltraumforschung der Universität Texas in Austin und dem Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum.

      "Die GRACE-Mission war für fünf Jahre geplant und hat für mehr als 15 Jahre sehr erfolgreich - und dreimal länger als ursprünglich vorgesehen - gearbeitet. Die beiden GRACE-Satelliten haben wissenschaftliche Daten geliefert, die unser Verständnis von den geophysikalischen Vorgängen der Erde neu geprägt haben. Sie hat auch verdeutlicht, was die satellitengestützte Erdbeobachtung für die Klimaforschung und die Beobachtung des Klimawandels leisten kann", betont Prof. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des DLR.

      "Die Messungen haben gezeigt, wie im Lauf der Zeit Wasser, Eis und festes Material auf der Erde bewegt werden. Diese Daten helfen uns, beispielsweise Veränderungen des Grundwassers oder den Gletscherschwund genau zu dokumentieren. Auch dessen Einfluss auf den Meeresspiegelanstieg lassen sich dank unserer GRACE-Messungen aufdecken", ergänzt Prof. Reinhard Hüttl, wissenschaftlicher Vorstand des GFZ.

      Das System Erde besser verstehen

      Denn GRACE basierte als eine der wenigen Erdbeobachtungsmissionen nicht auf von der Erde ausgesandter oder reflektierter elektromagnetischer Strahlung wie Licht oder Radiowellen, sondern auf der Messung von relativem Abstand und Geschwindigkeit der beiden Satelliten mithilfe von Mikrowellen; Werte, aus denen auf die lokale Gravitation und auch Veränderungen der Gravitation geschlossen werden kann. "Wir konnten sozusagen wiegen, wie die Kontinente von einem Monat zum anderen abnehmen oder zunehmen", veranschaulicht Dr. Achim Friker, GRACE-Projektleiter im DLR Raumfahrtmanagement in Bonn. Das ermöglichte die quantitative Bestimmung zahlreicher Auswirkungen des Klimawandels, etwa der Gletscherschmelze in Grönland und der Antarktis, des Grundwasser-Rückgangs in Indien und Kalifornien und lieferte einen unverzichtbaren Beitrag zur Modellierung des Meeresspiegel-Anstieges.

      Verantwortlich für den Betrieb der beiden GRACE-Satelliten war das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum beim DLR in Oberpfaffenhofen mit seinen Bodenstationen in Weilheim und Neustrelitz: "Der Ausfall der achten von insgesamt 20 Batteriezellen an Bord von GRACE-2 hat die Kapazität der Batterie so reduziert, dass eine wissenschaftliche Nutzung des Satelliten jetzt wirklich nicht mehr möglich ist", erklärt GRACE-Missionsmanager Sebastian Löw. Insbesondere in Flugphasen ohne direkte Sonneneinstrahlung reichten die Energiereserven jetzt nicht mehr aus, um Reboots des "On Board"-Computers und damit verbundene Kommunikationsausfälle zu vermeiden. Die Batterie ist eine entscheidende Ressource für die lange Missionsdauer. Sie zeigte 2013, nach mehr als zehn Jahren im Orbit, erste Alterserscheinungen.

      Nachdem im September 2017 bereits eine siebte Zelle ausgefallen war, wurde beschlossen, Anfang Oktober noch einmal zu versuchen, GRACE 2 für den wissenschaftlichen Betrieb zu präparieren. "Dann wären wir in einem sogenannten Full Sun Orbit gewesen, der einen Betrieb auch mit einer stark geschwächten Batterie möglich gemacht hätte", sagt Sebastian Löw. Einige Tage vor Erreichen dieser Phase fiel jedoch eine weitere Zelle aus. Daraufhin haben die Hauptwissenschaftler (PI's), Prof. Byron Tapley von der Universität Austin, und Prof. Frank Flechtner vom GFZ, die GRACE-Mission für beendet erklärt. GRACE-1 wird jetzt noch letzte Tests durchführen, bevor auch er in den kommenden Wochen kontrolliert außer Betrieb genommen werden wird.

      GRACE-2 fliegt derzeit (Stand: 25. Oktober 2017) in 302 Kilometern Höhe knapp 3800 Kilometer vor GRACE-1. Der Satellit wird durch den Widerstand der Restatmosphäre ohne Treibstoff schnell absinken. Ein Kollisionsrisiko mit GRACE-1 besteht jedoch nicht. Die Flugbahn von GRACE-2 stellt auch keine Gefahr für andere aktive Satelliten dar, betonen DLR und NASA. "Wir gehen davon aus, den Kontakt zum Satelliten bis kurz vor Wiedereintritt in die Atmosphäre zu halten. Allerdings wird es während dieser Zeit immer wieder Phasen geben, in denen wir aufgrund der niedrigen Batteriespannung nicht mit dem Satelliten kommunizieren können", so Sebastian Löw. NASA und DLR werden gemeinsam verfolgen, wie GRACE-2 in die Atmosphäre zurückkehrt und dort nahezu vollständig verglüht. Beide GRACE-Satelliten sind entsprechend der NASA-Bestimmungen so gebaut, dass sie beim Wiedereintritt in die Atmosphäre auseinanderfallen und fast vollständig verglühen.

      Im Frühjahr 2018 soll die Nachfolgemission GRACE Follow-On mit einerFalcon 9-Rakete der US-Firma SpaceX vom kalifornischen Vandenberg starten. Diese führt die Messung von Abstand und relativer Geschwindigkeit zwischen den beiden Satelliten weiter. Dies geschieht wie schon bei GRACE mithilfe von Mikrowellen, wird aber durch eine zusätzliche Messung mit Lasern ergänzt, was die Genauigkeit weiter erhöhen soll.
      *offizielle Pressemitteilung des DLR

    • Astrojunky hat einen neuen Beitrag "Informationen der ESA, DLR und MPI" geschrieben. 28.10.2017

      Enthüllung galaktischer Geheimnisse

      Unzählige Galaxien buhlen in dieser riesigen Aufnahme des Fornax-Galaxienhaufens um die Aufmerksamkeit des Betrachters, einige erscheinen nur als winzige Lichtpunkte, andere hingegen dominieren den Vordergrund. Zu letzteren zählt auch die linsenförmige Galaxie NGC 1316. Die bewegte Vergangenheit der vielfach untersuchten Galaxie bescherte ihr eine filigrane Struktur aus Schleifen, Kreisbögen und Ringen, die Astronomen nun mit dem VLT Survey Telescope detailgetreuer als je zuvor abbilden konnten. Die erstaunlich tiefe Aufnahme enthüllt auch eine Vielzahl dunkler Objekte im Galaxienhaufen. An der Untersuchung beteiligt waren auch Forscher aus Heidelberg.

      Dank seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten zur Himmelsdurchmusterung gelang dem VLT Survey Telescope (VST) am Paranal-Observatorium der ESO in Chile eine tiefe Aufnahme, die die Geheimnisse der leuchtkräftigen Galaxien im Fornax-Haufen offenbart, dem reichhaltigsten und der Milchstraße nächstgelegenen Galaxienhaufen. Die 2,3-Gigapixel-Aufnahme stellt eines der größten Bilder dar, die je von der ESO veröffentlicht wurden.

      Die vielleicht faszinierendste Galaxie des Haufens ist NGC 1316, die eine bewegte Geschichte hat, da sie durch die Verschmelzung mehrerer kleinerer Galaxien entstanden ist. Die linsenförmige Struktur der Galaxie kam durch gravitative Verzerrungen im Laufe ihrer abenteuerlichen Vergangenheit zustande [1]. Ausgeprägte Wellenstrukturen, Ringe und Kreisbögen, die in die sternreiche äußere Hülle eingebettet sind, wurden erstmals 1970 beobachtet und sind auch noch für heutige Astronomen interessant, da sie mit den neuesten Teleskoptechnologien durch die Kombination von Abbildung und Modellierung noch feinere Details der ungewöhnlichen Struktur von NGC 1316 beobachten können.

      Die Verschmelzungen, durch die NGC 1316 entstanden ist, sorgten für einen Zustrom an Gas, der ein exotisches astrophysikalisches Objekt im Zentrum antreibt: ein supermassereiches Schwarzes Loch mit einer Masse von schätzungsweise 150 Millionen Sonnenmassen. Durch die Akkretion von Materie aus der Umgebung erzeugt das kosmische Monster gewaltige Jets hochenergetischer Partikel, die wiederum charakteristische Emissionsgebiete im Radiowellenlängenbereich zur Folge haben, so dass NGC 1316 die vierthellste Radioquelle am Himmel darstellt.

      In NGC 1316 wurden bereits vier Supernovae vom Typ Ia verzeichnet, und solche astrophysikalischen Ereignisse sind für Astronomen von großer Bedeutung. Da Supernovae eine sehr klar definierte Helligkeit besitzen [2], können sie für die Messung der Entfernung ihrer Heimatgalaxie benutzt werden; in diesem Fall 60 Millionen Lichtjahre. Solche „Standardkerzen“ sind bei Astronomen sehr begehrt, da sie ein hervorragendes Werkzeug darstellen, um die Distanz zu entfernten Objekte verlässlich messen zu können. Tatsächlich spielten sie eine entscheidende Rolle bei der bahnbrechenden Entdeckung, dass sich die Ausdehnung des Universums beschleunigt.

      Das hier gezeigte Bild wurde vom VST am Paranal-Observatorium der ESO im Rahmen des Fornax Deep Survey aufgenommen, einem Projekt, das eine umfassende Multi-Imaging-Untersuchung des Fornax-Galaxienhaufens ermöglichen soll. Das Team unter der Leitung von Enrichetta Iodice vom italienischen INAF - Osservatorio di Capodimonte in Neapel hat dieses Gebiet zuvor mit dem VST beobachtet und eine schwache Lichtbrücke zwischen NGC 1399 und der kleineren Galaxie NGC 1387 (eso1612) entdeckt. Das VST wurde speziell für die Durchmusterung großer Himmelsregionen entwickelt. Mit seinem riesigen korrigierten Gesichtsfeld und der speziell entwickelten 256-Megapixel-Kamera OmegaCAM kann das VST in schneller Abfolge tiefe Bilder großer Himmelsflächen erzeugen, um danach den viel größeren Teleskopen – wie dem Very Large Telescope (VLT) der ESO – die Untersuchung der Details einzelner Objekte zu überlassen.

    • Astrojunky hat das Thema "Informationen der ESA, DLR und MPI" erstellt. 28.10.2017

    • Astrojunky hat das Event "Sendeplan" kommentiert. 24.09.2017

      Eine Aktualisierung haben wir für euch im Sendeplan:

      10:00 Uhr bis 14:00 Uhr sendet Pumukel mit Querbeet in the Mix
      14:00 Uhr bis 16:00 Uhr sendet Paulamaus & Zuckerpuppe
      16:00 Uhr bis 18:00 Uhr sendet Astrojunky mit Kaffeeklatsch
      18:00 Uhr bis 21:00 Uhr sendet Blueboy1980 mit In the Mix
      21:00 Uhr bis 24:00 Uhr sendet Brooklyn mit Querbeet

    • Astrojunky hat einen neuen Beitrag "Raumfahrt" geschrieben. 15.09.2017

      Am 15. Oktober 1997 begann eine der aufregendsten Missionen zur Erforschung des Sonnensystems: Am Cape Canaveral hob eine Titan 4B-Trägerrakete mit einer fast sieben Meter hohen und über fünfeinhalb Tonnen schweren Fracht ab und entschwand in den Nachthimmel über Florida. Wenig später beschleunigte eine Centaur-Oberstufe die Raumsonde aus der Erdumlaufbahn und brachte sie auf ihren Weg zum Saturn, dem zweitgrößten Planeten des Sonnensystems: mit seinen markanten Ringen und zahlreichen Eismonden gewissermaßen ein Sonnensystem in Miniatur.

      Nach 20 Jahren wird die erfolgreiche NASA/ESA-Mission nun am 15. September 2017 ihr Ende finden. Einer der zentralen Bestandteile der Mission war die Landesonde Huygens der Europäischen Weltraumorganisation ESA, die bis zur Ankunft am Saturn "huckepack" mit an Bord von Cassini war, dann abgetrennt wurde und im Januar 2005 auf Titan, dem größten Saturnmond, landete.

      Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) war und ist an der Mission Cassini-Huygens von Anfang an technisch, wissenschaftlich und als im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) projektförderndes Raumfahrtmanagement beteiligt.

      In einer kleinen Serie von Beiträgen stellen wir noch einmal die Mission, ihre Experimente, den wissenschaftlichen Kontext, ihre wichtigsten Ergebnisse und die dabei geleisteten Beiträge des DLR und anderer wissenschaftlicher Einrichtungen in Deutschland vor.

      *ESA - offizielle Pressemitteilung

    • Astrojunky hat einen neuen Beitrag "Raumfahrt" geschrieben. 05.09.2017

      5. September 2017 um 23:51 Uhr
      Ariane 5 - Intelsat 37E / BSAT 4a

      7. September 2017
      Falcon 9 - OTV 5 im KeddedySpaceCenter

      11. September 2017 um 21:23 Uhr
      Proton - Amazonas 5

    • Astrojunky hat einen neuen Beitrag "Live - Aktuell - Zeitnah" geschrieben. 20.08.2017

      Diese Sonnenfinsternis ist in den USA als totale Sonnenfinsternis zu sehen.

      Wer nicht in den USA zum fotografieren und Beobachten ist kann die Sonnenfinsternis jedoch im Livestream verfolgen:


      Live Beobachtung der Nasa - Seite 1
      Live Beobachtung der Nasa - Seite 2

      * Diese Links enthalten Inhalte von anderen Webseiten; für diese Inhalte wird keine Gewähr gegeben

      Ich selbst werde auch nicht in den USA sein, sondern werde das Himmelsereignis per Internet schauen.

      Clear Sky

    • Astrojunky hat das Thema "Live - Aktuell - Zeitnah" erstellt. 20.08.2017

    • Astrojunky hat einen neuen Beitrag "Raumfahrt" geschrieben. 03.08.2017

      Der ESA-Astronaut Paolo Nespoli, NASA-Astronaut Randy Bresnik und Roskosmos-Kommandant Sergej Rjasanski sind am 27.Juli 2017 um 17.41 Uhr MESZ vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan in den Weltraum gestartet. Ihre Sojus MS‑05 umrundete die Erde viermal und dockte sechs Stunden später an die Internationale Raumstation (ISS) an, die für die kommenden fünf Monate ihr neues Zuhause und ihr Arbeitsplatz sein wird.

      Nespolis Mission trägt den Namen „Vita“, der sich aus den Anfangs­buchstaben der Wörter Vitality, Innovation, Technology und Ability zusammensetzt und von der italienischen Raumfahrtagentur ASI ausgewählt wurde, die die Mission im Rahmen einer Tauschvereinbarung mit der NASA bereitstellt.

      Dieser dritte Raumflug Nespolis ist auch sein dritter Besuch auf der ISS. Während eines Flugs mit dem Space Shuttle 2007 und eines fünfmona­tigen ISS-Aufenthalts 2011 hat er bereits 174 Tage im All angesammelt.

      Der heutige Flug ist der jeweils zweite für Rjasanski und Bresnik. Das Trio gesellt sich zu den NASA-Astronauten Peggy Whitson und Jack Fischer und dem Kosmonauten Fjodor Jurtschichin, die es auf dem orbitalen Außenposten empfingen. Nach dem Andocken am Rasswet-Modul wurde um 01.57 Uhr MESZ die Luke zwischen der Sojus und der ISS geöffnet, womit die Mission „Vita“ begann.

      Kurz nach der Ankunft der drei hielten die nunmehr sechs Bewohner der ISS eine Pressekonferenz ab und sprachen mit Freunden und Verwand­ten. Seit Nespolis letztem Aufenthalt auf der Station sind sechs Jahre vergangen, in denen sich das Schwerelosigkeitslabor verändert hat: Module wurden verlegt und Systeme modernisiert. Neue kommerzielle Raumfahrzeuge versorgen die ISS mit Nachschub, und Nespoli wird dabei helfen, mit dem Roboterarm der Station die regelmäßig eintreffenden Frachtschiffe einzufangen und anzudocken.
      Hauptzweck Wissenschaft

      Nespoli hat ein volles Wissenschafts- und Versuchsprogramm für seine auf fünf Monate angelegte Mission. Er wird laufende Experimente der die ISS unterhaltenden internationalen Partner fortsetzen und bei einigen von ihnen als Versuchskaninchen fungieren.

      Was das Labor ISS für Wissenschaftler auf der Erde so attraktiv macht, ist die Möglichkeit, auf der 17 Jahre alten Raumstation mithilfe modernster Forschungseinrichtungen Experimente über längere Zeiträume durchzuführen – von der Erforschung von Metallen, Pflanzen und unseres Planeten bis zur Entschlüsselung der Geheimnisse unseres Universums. In den ersten beiden Wochen wird sich Nespoli wieder an das Leben und Arbeiten in der Schwere­losigkeit gewöhnen. Während seines Aufenthalts im Weltraum wird sich seine Wirbelsäule verlängern, seine Körperflüssigkeiten werden sich in Richtung Kopf verlagern, und seine Knochen werden schwächer.

      Es ist wichtig, diese Veränderungen zu verstehen, um die Exploration unseres Sonnensystems fortsetzen und Menschen zu ferneren Zielen im Weltraum schicken zu können. Sie bieten indes auch interessante Möglichkeiten zur Erforschung der Ursachen ähnlicher Beschwerden auf der Erde, etwa Osteoporose. Astronauten erleben im Weltraum eine Form des raschen Alterns, das bei ihrer Rückkehr zur Erde umkehrbar ist, was sie zu faszinierenden Fallstudien macht.

      Copyright: Pressestelle der Esa

    • Astrojunky hat einen neuen Beitrag "Am Nachthimmel" geschrieben. 03.08.2017

      Im August 2017:

      Sternschnuppenstrom „Perseiden“ und totale Sonnenfinsternis

      Im August 2017 gibt es zwei Himmelsereignisse. Einen jährlich wiederkehrenden Sternschnuppenstrom „Perseiden“ und eine totale Sonnenfinsternis. Die Sonnenfinsternis ist als totale Finsternis in den USA zu beobachten.
      Ab der ersten Augustwoche sind vor allem ab Mitternacht auffallend viele Sternschnuppen zu sehen. Wenn man die Bahnen der Sternschnuppen am Himmel zurückverfolgt, so scheinen alle aus dem Sternbild “Perseus” zu kommen, daher der Name der Sternschnuppen: “Perseiden”.
      Sternschnuppen sind kleine Objekte aus Staub oder Gestein mit Durchmessern im Millimeterbereich mit einer Masse von wenigen Gramm. Seltene Exemplare können allerdings auch mehrere Meter groß und viele Tonnen schwer werden. Meteoride umkreisen wie Planeten die Sonne in unterschiedlichen Bahnen und Abständen. Kreuzen besonders viele die Erdbahn, so kann es zu sog. “Meteorströmen” kommen.
      Das Maximum der Perseiden liegt um den 12. August 2017, denn an diesem Tag “durchfliegt” die Erde die Staubspur des Kometen 109/P Swift-Tuttle. Zur Beobachtung sucht man sich am besten einen dunklen Ort ohne künstliche Beleuchtung.


      Die totale Sonnenfinsternis findet am 21. August 2017 statt. Die Finsternis beginnt über dem Nordpazifik. Anschließend überquert sie die USA von Westen nach Osten. Der Kernschatten hat eine Breite von 100 KM und ist in den Bundesstaaten Oregon, Idaho, Wyoming und dann Nebraska, Kansas, Missouri, Illinois, Kentucky, Tennessee, North Carolina, Georgia und South Carolina zu sehen.
      Die maximale Finsternisdauer von 2 Minuten 40 Sekunden wird im Süden von Illinois erreicht.

      WICHTIG: BLICKE NIE OHNE SPEZIELLEN SCHUTZ IN DIE SONNE: ERBLINDUNGSGEFAHR

    • Astrojunky hat das Event "Sendeplan" eingetragen. 14.07.2017

    • Astrojunky hat das Event "Sendeplan" eingetragen. 13.07.2017

    • Astrojunky hat einen neuen Beitrag "Am Nachthimmel" geschrieben. 02.07.2017

      Im Juli 2017
      Ab Mitte Juli 2017 kann mit dem ersten Perseidenstrom gerechnet werden. Dieser erreicht seine maximale Aktivität am 12. August. Doch was sind die Perseiden? Dies sind periodische Sternschnuppenströme. Details hierzu erfahrt ihr in der August Sendung.

      Daneben kann im Juli die Venus am Morgenhimmel beobachtet werden. Die schmale abnehmende Mondsichel begegnet am 20. Juli dem Morgenstern.

      Vollmond ist am 9. Juli 2017
      Neumond ist am 23. Juli 2017

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Astrojunky
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